Microsoft hat Windows Server 2022 bereits vor einiger Zeit auf den Markt gebracht. Auch diese Edition weist verschiedene Verbesserungen auf und macht ihn zum derzeit sichersten und zuverlässigsten OS. Um die Notwendigkeit eines Upgrades Ihres Windows Server auf eine der beiden genannten Versionen zu beurteilen, heben wir die relevantesten Unterschiede hervor, da vieles verbessert wurde, aber auch einige Funktionen schrittweise entfernt werden.
Verbesserung der Sicherheit
Sicherheit wird täglich wichtiger, insbesondere wenn es um Server geht. In Windows Server 19 wurde Microsoft Advanced Threat Protection, auch bekannt als ATP, hinzugefügt. Dies ermöglichte die Erkennung schädlicher Dateien auf Basis von Machine Learning. Windows Server 22 hat jedoch nicht Halt gemacht und weitere Entwicklungen implementiert. Die 3 wichtigsten sind:
• Hardware root-of-trust
• Firmware-Schutz
• VBS (virtualisierungsbasierte Sicherheit)
Cloud-Verwaltung und Cloud-Speicherung
Mit der wachsenden Popularität der Cloud sind Cloud-Verwaltung und Cloud-Speicherung wichtiger denn je. Verbesserungen wie hybride Clouds mit FOD wurden bereits in Windows Server 19 implementiert. Windows Server 22 macht den Wechsel in die Cloud dank seiner Hybridfunktionen noch einfacher. Windows Server 22 bietet eine erweiterte Cloud-Verwaltung und Cloud-Speicherung über das Azure-Arc-Umgebungsverwaltungstool und den Archivsmigrationsservice. Diese Tools vereinfachen die Übertragung von Servern zwischen Cloud und VM (virtuelle Maschinen).
Einige Funktionen laufen aus
Da im Laufe der Jahre viele neue Funktionen hinzugefügt wurden, hat Microsoft entschieden, einige „überflüssige" Funktionen wegzulassen. Die nicht mehr unterstützten Funktionen sind:
• SConfig starten
• iSNS (Internet Storage Name Service)
• Shielded Virtual Machines Es besteht kein Grund zur Sorge wegen der neuen Ergänzungen. Die ausgelaufenen Funktionen gehen nicht verloren.